Nur Vorbeugung beugt vor.

Zugegeben, Früherkennung ist besser als Späterkennung, aber mit echter Vorbeugung hat sie nichts zu tun. Im schlimmsten Fall kann sie sogar - wie bei übertriebener Mammographie - gefährlich sein. Der Gynäkologe und Umweltmediziner Prof. Dr. med. Volker Zahn hält jede Mammographie ohne echten Krebsverdacht für einen Kunstfehler.

 

Eine schwedische, über 12 Jahre durchgeführte Studie ergab, dass bei zwei vergleichbaren Gruppen mit 1000 Brustkrebs gefährdeter Frauen, diejenigen, die zwei Mammographien pro Jahr bekamen, gegenüber denjenigen, die nicht mammographiert wurden, fünf mal mehr Brustkrebs entwickelten. Konkret konnte – statistisch gesehen – einer Frau in der Mammographiegruppe das Leben durch Früherkennung gerettet werden, dafür starben aber in dieser Gruppe fünf Frauen mehr an Brustkrebs.

 

Früherkennung ist – sofern sie mit ungefährlichen Methoden erfolgt – durchaus sinnvoll, aber sie kann keine Erkrankungen verhindern. Das ist echter Vorbeugung vorbehalten. Wer sich rechtzeitig so verhält, dass ihn eine Symptomatik überhaupt verschont, beugt sich konkret (s)einem Thema, bevor es ihn beugt und ihm die entsprechende Symptomatik aufzwingt. Dazu setzt sich, um im obigen Beispiel zu bleiben, eine von ihrer Familiengeschichte her Brustkrebs gefährdete Frau mit dem Thema Krebs und speziell dem der Brust auseinander und bearbeitet freiwillig und vorbeugend die Themen, die diese Symptomatik Betroffenen auferlegt. Durch die sich auf drei Jahrzehnte erstreckende Arbeit mit "Krankheit als Symbol" liegen diesbezüglich viele Heil bringenden Erfahrungen vor.

 

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