mymedworld stellt eine Medizin-Hierarchie vor, die letztlich auf die alten klassischen Medizinsysteme
Indiens, Tibets und Chinas zurückgeht. Und die es bis heute erleichtert, wesentliche Schritte zur rechten
Zeit und in der richtigen Reihenfolge zu unternehmen. Die alte Medizin ging noch davon aus, dass kranke
Menschen ihre Mitte verloren haben und versuchte dementsprechend, sie zu dieser Mitte zurückzuführen. Im
Wort „Medi-zin“ klingt das ebenso wie in der „Medi-tation“ an. Die Mitte und das rechte Maß waren die
zentralen Themen einer Medizin, die das Heil-Mittel noch „re-medium“ nannte. „Rescue remedy“, die
Notfallmischung der Bachblüten bringt das bis heute zum Ausdruck. Die Mitte verlangt allerdings immer
eine ganzheitliche Betrachtung und die offizielle Medizin hat hier im Rahmen ihrer fortschreitenden
Spezialisierung große Defizite entwickelt. Der Ruf nach Alternativen wird darum auch immer lauter. Wobei
hier – zumindest im Wort – die Gefahr liegt, das Kind mit dem Bade auszuschütten. Wir brauchen keine
Alternative zur Schulmedizin, wir brauchen eine Komplementierung. Der Begriff „Komplementärmedizin“ ist
insofern angemessener. Wobei sich die Komplementierung dabei nicht nur auf ergänzende Methoden sondern
vor allem auf die Ergänzung der seelischen und geistigen Seite unserer Existenz beziehen soll.
Die alten Traditionen
Weil Wirkung zeitlos ist
Ohne die Möglichkeiten der modernen Medizin im Geringsten herabzusetzen - sie werden im Gegenteil
ausgeschöpft und in die Deutungen mit einbezogen - werden die Wirkchancen der alten Traditionen von
der schamanistischen bis zur indisch-ayurvedischen, der tibetischen und chinesischen Medizin (TCM)
einbezogen. Spezialisten aus den jeweiligen Traditionen beteiligen sich mit der Darstellung ihres
jeweiligen Ansatzes an mymedworld. So dass wir nicht nur deren Philosophie nutzen können, sondern auch
ihr spezielles Wissen, das in manchen Bereichen übrigens äußerst modern ist.